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Warum Verlage ePaper für ihr digitales Wachstum nutzen

Esra Celebi

Esra Celebi

Denken Sie darüber nach, Ihre Zeitung oder Ihr Magazin als ePaper zu veröffentlichen? Oder sind Sie unzufrieden mit der Performance Ihrer aktuellen Digitalausgabe?

Hier sind 4 Gründe, warum ein hochwertiges ePaper Ihr digitales Wachstum beschleunigen kann.


1. ePaper erreichen neue Zielgruppen.

Das Zeitungsmarkt-Portal zmg berichtet in einer aktuellen Studie: „77% der 14- bis 29-Jährigen halten das ePaper für eine sinnvolle Alternative zur gedruckten Zeitungsausgabe.“

Eine Aussage, die für das folgende Szenario spricht: Die Generation, die mit der digitalen Welt aufgewachsen ist, wird am Frühstückstisch ganz selbstverständlich auf dem Smartphone oder Tablet scrollen, statt wie ihre Eltern mit Zeitungspapier zu rascheln.

Natürlich erreichen Sie mit einem ePaper nicht nur jüngere Zielgruppen, sondern auch viele Leser, die Sie aus unterschiedlichen Gründen mit Ihrer Printausgabe nicht mehr überzeugen (siehe Grafik).

Gründe von ePaper-Lesern für die Weiterempfehlung des ePapers. (ZMG ePaper-Studie 2020)

Dabei ist die Motivation von Medienunternehmen, nach einer digitalen ePaper-Lösung zu suchen, häufig sehr vielfältig. Unserer Erfahrung nach gibt es im Wesentlichen drei konkrete Szenarien.

Erstens, das Verhalten der Leser ändert sich. Zweitens, die Auflage stagniert oder ist sogar rückläufig. Oder drittens die eigene Markenbekanntheit verlangt einfach nach einem professionellen digitalen Angebot.


2. ePaper werden immer beliebter.

Der Branchen-Monitor Horizont meldet: „Das [ePaper] Wachstum ist seit Jahren ungebrochen.” Während viele Printauflagen von Zeitungen und Magazinen weiter sinken, gibt es also gute Neuigkeiten für die Verlage, die bereits auf ePaper setzen.

Das Wachstum der ePaper-Auflage der Zeitungen in Deutschland ist seit Jahren ungebrochen. (Statista)

In Q4/20 betrug die verkaufte ePaper-Auflage aller Zeitungen in Deutschland knapp 2,08 Millionen Exemplare – Tendenz steigend. Damit sind knapp 13% der Gesamtauflage der Zeitungen digital – etwa jede achte verkaufte Zeitung.

Bei den Wochenzeitungen wird der Zuwachs der Gesamtverkäufe in Q4/20 gegenüber dem Vorjahr von 58.536 Exemplaren nahezu ausschließlich durch den vermehrten Verkauf von ePapern erbracht, von denen aktuell 51.779 Ausgaben mehr als zum Jahresende 2019 verkauft wurden.

Auch bei den Publikumszeitschriften ist der Anteil der ePaper-Verkäufe am Gesamtabsatz weiter auf Wachstumskurs, aktuell sind es rund 25% mehr als im Vorjahr (Q4/2019). Sogar bei den Fachzeitschriften verzeichnen die Auflagen der digitalen Ausgaben inzwischen hohe Wachstumsraten.

Interessant: In Deutschland gilt die digitale Ausgabe der FAZ als eines der auflagenstärksten ePaper. Hier zählte der IVW in Q2/20 knapp 57.000 täglich verkaufte Exemplare. Das entspricht fast einem Drittel der gedruckten Ausgabe.


3. ePaper bieten neue digitale Vermarktungsmöglichkeiten.

Die Zustellung einer digitalen Ausgabe ist ein Kinderspiel. So viel ist klar. Wenn Sie über den Tellerrand hinausschauen, erkennen Sie wahrscheinlich weitere große Potentiale. Hier sind einige der größten Vorteile von ePaper-Ausgaben:

  1. Einfachere Zustellung. Die Digitalisierung Ihrer Printausgaben macht Ihre Distribution um ein Vielfaches schneller und unkomplizierter.
  2. Kosten- und Ressourceneinsparung. Die digitale Distribution per App kostet deutlich weniger als die von gedruckten Ausgaben.
  3. Höherer Mehrwert durch Interaktivität. Vorlesefunktion, Podcast, Video und vieles mehr ermöglichen ein intensiveres Erleben Ihrer Marke.
  4. Neue Zielgruppen und Umsatzquellen. Eine ePaper-App eröffnet neue Zielgruppen, die Sie mit einer Printausgabe schon nicht mehr erreichen.
  5. Neue Marketingoptionen. Mit einem ePaper können Sie sich Social Media, SEO und andere Vorteile der Online-Welt zunutze machen.
  6. Erfolg wird messbar. Die Performance (Engagement, Nutzeraktivität etc.) Ihrer Inhalte lässt sich bei digitalen Formaten genau messen.


4. ePaper gibt es in verschiedenen Formaten.

Wenn Sie sich schließlich für die Digitalisierung Ihrer Inhalte entscheiden, haben Sie beim ePaper vor allem drei Optionen:

  1. Eine Web-Reader-Version Ihrer gedruckten Ausgabe,
  2. eine PDF-Replica-App
  3. eine interaktiven ePaper-App mit zusätzliche Multimedia-Inhalten.


Die meisten Medienunternehmen bieten neben einer PDF-Replica bzw. interaktiven App auch einen Web-Reader an. Der Mehraufwand einer Web-Reader-Darstellung ist schließlich überschaubar. So argumentiert FOCUS wie folgt für die beiden Varianten seines ePapers:

„Das FOCUS ePaper ist das PDF des Print-Heftes, ideal zum Herunterladen, Lesen, Speichern oder Ausdrucken auf PC und Mac. Die FOCUS Magazin App [interaktives ePaper] empfehlen wir für das mobile Lesen auf Tablet und Smartphone. Hier ist die digitale Ausgabe mit einem Lesemodus ausgestattet und verfügt über zusätzliche Inhalte wie Video, Audio und Links. Als Abonnent können Sie sich auf bis zu drei Mobilgeräten gleichzeitig anmelden. Nach dem Download stehen Ihnen die Ausgaben auch offline zur Verfügung.“


Selbstverständlich kommt es bei der richtigen Entscheidung stark auf Ihre eigene Zielgruppe an. Hier sind drei entscheidende Schritte, denen Sie sich bewusst sein sollten:

  • Definieren Sie konkret, was Sie und Ihre Zielgruppe wollen.
  • Entscheiden Sie anhand der verschiedenen Merkmale, welche Funktionen Ihr ePaper benötigt.
  • Behalten Sie stets den Mehrwert Ihrer Leser im Blick und lassen Sie die Finger von blätterbaren PDFs, wenn Ihnen das Image Ihrer Marke wichtig ist.

Abschließend kann Ihnen der folgende Vergleich die Auswahl zwischen einem Web-Reader und einer interaktiven ePaper-App erleichtern:

ePaper im Web-Reader

  • 1:1 Abbildung einer Printausgabe
  • Ausgaben offline lesbar
  • Automatische Generierung von Ausgaben
  • Lesemodus möglich
  • Einbetten von Video, Audio und Links eingeschränkt möglich
  • Integration mit Analytics Tools wie Google Firebase
  • Inbegriffen in IVW-Zählung
  • Zugang zum Archiv
  • Sharen über Social Media möglich

Interaktive ePaper-App

Alle Eigenschaften der Web-Reader-Version, sowie folgende weitere:

  • Optimiert für Tablets und Smartphones
  • Nutzerfreundlicher Lesemodus
  • Zusätzliche Inhalte wie Newsfeed, Video, Audio und Links
  • Individuelle Navigation, z. B. nach Ressorts, Orten etc.
  • Möglichkeit, ePaper- und News-App zu verschmelzen
  • Integration von Widgets wie Wohnungsangebote oder Sportergebnisse
  • Paywall-Konzepte sind möglich


Fazit

Wenn Sie regelmäßig eine Vielzahl an Inhalten produzieren, sollten Sie unbedingt über ein hochqualitatives ePaper nachdenken.

Schließlich wird dieses Medium nicht nur immer beliebter. Auch die einfache Zustellung, enorme Kosteneinsparungen und das Erreichen neuer Zielgruppen sind große Pluspunkte.

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