Wie die Heidenheimer Zeitung mit Purple zukunftsweisende digitale Strukturen schafft

30

Redakteure

3

Monate bis zur alten SEO-Reichweite

12

aktive KI-Prompts im Editor

Über die Heidenheimer Zeitung

Die Heidenheimer Zeitung ist eine regionale Tageszeitung, die zusammen mit der Heidenheimer Neuen Presse im Landkreis Heidenheim (Baden-Württemberg) erscheint. Die verkaufte Auflage beträgt gemeinsam 20.809 Exemplare.

PRODUKTE

Die Ursprünge der Heidenheimer Zeitung (HZ) gehen bis ins Jahr 1849 zurück. Als unabhängiger Partner im Verbund der Südwest Presse nutzt die HZ das CMS von Purple als Gesamtlösung für ihr Nachrichtenportal sowie ihre News-App mit E-Paper Funktionalität. Die Notwendigkeit eines Systemwechsels wurde für die HZ zum strategischen Ausgangspunkt, um sich technologisch neu zu positionieren und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen.

Die Herausforderungen: Effiziente Digital-First Workflows und eine zukunftsfähige App

  • Vorgänger-CMS ohne WYSIWYG-Darstellung erschwerte die kreative und zeitgemäße Redaktionsarbeit
  • Nutzerfreundliches, zukunftsfähiges CMS mit externer Wartung und Weiterentwicklung erforderlich
  • Ziel, die eigene App als Kanal zu stärken, um unabhängiger von Drittplattformen zu werden

 

Die Arbeitsweise in der Redaktion sollte noch stärker auf eine medienneutrale Produktion fokussiert werden. Die Redakteure sollten sich vor allem auf das Erstellen von Inhalten konzentrieren und nicht mehr mit der Frage beschäftigen, wie viel Platz ein Text in Print zur Verfügung hat oder welche printspezifischen Elemente notwendig sind, um eine Seite komplett zumachen. Die gedruckte Zeitung soll darüber hinaus zukünftig in mehreren Entwicklungsschritten maximal automatisiert aus den Inhalten erstellt werden. Für dieses Zielbild machte sich der Verlag auf die Suche nach der passenden Systemwelt.

„Wir hatten dabei den großen Wunsch nach einem echten WYSIWYG-Editor. Wir wollten, dass die Kollegen beim Schreiben bereits sehen können, wie der Artikel später aussieht – mit Überschrift, Bild, Teaser etc. In unserem Vorgängersystem war es nicht möglich, beim Arbeiten gleichzeitig eine Vorschau zu haben", erklärt Catrin Weykopf, Mitglied der Redaktionsleitung bei der HZ.

Als regionaler Verlag mit rund 80 Mitarbeitenden war es für die HZ zudem entscheidend, eine zukunftsfähige, benutzerfreundliche CMS-Lösung zu finden, die sie mit einem verlässlichen Partner betreiben kann. Gleichzeitig wurden hohe Anforderungen an die Performance, etwa für Google Discover, sowie eine Nulltoleranz bei Systemausfällen gestellt.

Zudem besteht der Wunsch, die Abhängigkeit von externen Plattformen wie Facebook oder Google zu reduzieren und eigene direkte Kanäle wie App und Newsletter zu stärken.

Die Lösung: Intuitive CMS-Lösung für schnelle und kreative Redaktionsarbeit

  • Einführung des Purple Editors mit intuitiver Bedienung für multimediale Inhalte
  • Einführung der Purple Experience für die effiziente Entwicklung der neuen Website und App
  • Integrierte KI-Features mit Purple Prompts füreffizientere Arbeitsabläufe
  • Komplettes SaaS-Angebot mit umfassender Beratung und Support
  • Schnelle Einarbeitung in das neue System und minimaler Schulungsaufwand

Die Heidenheimer Zeitung entschied sich nach einer sorgfältigen Evaluierung verschiedener Lösungen für Purple. Der initialeKontakt kam durch eine Empfehlung von Highberg zustande, die als Beratungsunternehmen die HZ im Rahmen des DRIVE-Projekts über mehrere Jahre unterstützten.

Ausschlaggebend für die Entscheidung war vor allem der intuitive Editor. "Der neue Editor erlaubt es, Bilder, Zitate, Videos und Social-Media-Embeds direkt im Text zu integrieren, sodass das Endergebnis schon beim Verfassen sichtbar wird. Dadurch entfällt ein Wechseln zwischenverschiedenen Tabs und Platzhaltern, was den Arbeitsfluss erheblich verbessert", berichtet Weykopf. Dieses neue CMS mit dem intuitiven WYSIWYG-Editor bildete den Kern des umfassenden Relaunches.

Ein weiterer entscheidender Faktor war die Bereitstellung einer Komplettlösung aus einer Hand. Da die HZ keine eigene IT-Abteilung unterhält, bot das SaaS-Modell von Purple mit umfassendem deutschsprachigem Support einen wesentlichen Vorteil. Die problemorientierte Herangehensweise des Purple-Teams wurde besonders geschätzt: "Man kann sagen, dass bei Purple ein echter Wille besteht, Probleme zu lösen und unkomplizierte Lösungen zu finden. Unser Projektmanager war sehr hands-on – diesen Einsatz haben wir sehr geschätzt", lobt Weykopf.

Nennenswert war auch die schnelle Einarbeitung der Redakteure in das neue System. "Wir haben alle Kolleginnen und Kollegen selbst geschult. In keiner Schulung haben wir länger als zweieinhalb Stunden gebraucht, um alle Funktionen zu erklären, die unsere Redaktion im Alltag benötigt", berichtet Weykopf.

Darüber hinaus wurde eine Vielzahl von Technologiepartnern eingebunden, darunter Stibo DC‑X als Digital Asset Management und JJK als vorübergehendes Printsystem. Zudem erfolgte die Einrichtung von RSS‑Feeds für CleverPush als Newsletter-Tool, Plenigo wurde für das Entitlement‑Management integriert, und mit Traffective werden digitale Werbeerlöse generiert. Ergänzt wird der Aufbau durch die automatisierte Einspeisung von dpa-Agenturmeldungen über Purple Wires.

Ein weiteres Highlight war die Implementierung von KI-Funktionalitäten: "Wir nutzen Purple Prompts jeden Tag. Wir haben auch Kollegen, die das noch weiter ausbauen wollen und werden", erklärt Weykopf. Die Redaktion nutzt KI im Alltag bisher für Rechtschreibprüfungen, Textkürzungen, für die Erstellung Texten aus Ergebnislisten im Sport sowie für das Einsetzen von Hyperlinks in Texten.

Das neue Frontend beinhaltet weitere Neuerungen wie den Bereich "News & Stories", der es der Redaktion ermöglicht, Artikel nach Themenbereichen zusammenzufassen. Leser können durch ein Themenkarussell navigieren und mit einem Klick alle Artikel zu bestimmten Themen finden. Die Seitensteuerung der Startseite ermöglicht es der HZ-Redaktion, diese Themenbereiche selbstständig zu verwalten.

Das Ergebnis: Zukunftssichere Redaktionsworkflows und eine App mit personalisierbarem Newsfeed

Heute nutzen rund 30 Redakteure, einschließlich freier Mitarbeiter, das System täglich für ihre Arbeit. Die Implementierung von Purple als neue Digital-First Gesamtlösung brachte der Heidenheimer Zeitung signifikante Verbesserungen.

Besonders bemerkenswert war die schnelle Erholung der Reichweite nach dem Relaunch: "Wir hatten nach dem Neustart kein langes Reichweitenloch. Nach wenigen Wochen waren wir wieder auf dem alten Stand, und nach rund drei Monaten war alles stabil. Außerdem hilft es uns definitiv, dass unsere Artikel optisch besser aufbereitet sind", sagt Weykopf.

Auch die digitalen Kennzahlen zeigen laut Weykopf einen positiven Trend: "Digital wachsen wir, sowohl beim Digital-Abo als auch beim E-Paper. Für uns ist es entscheidend, dass wir einen Partner wie Purple haben, der uns in die Zukunft mitnimmt und Innovationen von sich aus anbietet. Wir sind ein eher kleiner Verlag und brauchen jemanden, der vorangeht und zeitgemäß auf technologische Trends reagiert." Die Umstellung auf Purple hat auch den Fokus der Redaktion auf die Inhalte geschärft und spart Zeit bei deren Erstellung.

Ein besonderer Vorteil für die Leser ist die neue App der HZ, die nun sowohl über einen Newsbereich als auch über einen E-Paper-Kiosk verfügt. Auch besteht für die App-Nutzer die Möglichkeit, die Inhalte der App zu personalisieren, also Ressorts an- bzw. abzuwählen und sich so einen persönlichen Newsfeed einzurichten. Enorm zeitsparend gegenüber vorherigen Lösungen ist auch die Integration von CleverPush in die Purple-App zum Versand von Push-Benachrichtigungen. Die Integration erfolgte reibungslos und funktioniert seither zuverlässig, was sich auch an den mit 6% sehr guten Öffnungsraten der Mitteilungen zeigt.

 

Auch Martin Wilhelm, Geschäftsführer der Heidenheimer Zeitung zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung für Purple:

„Das CMS von Purple ist im Vergleich zu unseren vorherigen Systemen vor allem eines: für die Anwender viel besser – da nenne ich nur zwei Beispiele: der WYSIWYG-Modus und die schlanke Benutzeroberfläche. Und wir hatten schon vergleichsweise früh die Möglichkeit, mit KI in Purple Erfahrungen zu sammeln. Plus: Die Zusammenarbeit mit dem Team von Purple ist einfach gut. Ganz oft erlebe ich, wie gute Systeme an schlechter Kommunikation und Zusammenarbeit scheitern. Und das ist hier genau andersrum. Daher können wir uns auf alles, was noch kommt, denke ich, freuen.“

Der Ausblick: Nachhaltige Weiterentwicklung und kontinuierliche Innovationen

Für die Zukunft stehen bei der Heidenheimer Zeitung weitere Entwicklungen an. Der Wechsel zu InterRed als angebundenes Printsystem steht kurz bevor. Auch die Einführung der dynamischen Paywall mit UpScore, womit die Redaktion bereits seit Jahren im Seitentracking arbeitet, ist in Vorbereitung. "Wir sind sehr zufrieden und gleichzeitig stets gespannt, was wir mit Purple noch punktuell verbessern können. Die Zusammenarbeit mit Purple betrachten wir als langfristige Partnerschaft, die uns in unserer weiteren digitalen Transformation begleitet und durch kontinuierliche Innovationen unterstützt", freut sich Weykopf.

Success Stories

Eine Publisher Platform, die Kunden begeistert

Axel Springer veröffentlicht mit Purple DS eMagazine, die auf den Print Ausgaben basieren.

Regionalverlag OM-Medien: Effiziente Nachrichtenproduktion mit dem Purple Hub

„Rheintaler“ und „W&O“ von Galledia Regionalmedien steigern mit Purple E-Paper-Apps Leserzufriedenheit und Abo-Verkäufe

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