So richtet die Börsen-Zeitung ihre Redaktionsprozesse mit dem Purple Headless CMS auf eine digitale Zukunft aus

Über die Börsen-Zeitung

Die Börsen-Zeitung ist die einzige ausschließlich auf den Finanzsektor ausgerichtete Tageszeitung in Deutschland. Seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1952 berichtet sie über nationale und internationale Finanzmärkte. Als zentrales Leitmedium für Finanzentscheider liefert sie täglich 20 bis 24 Seiten mit Nachrichten, Analysen und Kursinformationen, die als Grundlage für fundierte Entscheidungen dienen. Die Börsen-Zeitung ist mit Redaktionsbüros in Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München sowie in internationalen Metropolen wie London, New York, Paris, Shanghai, Tokio und Zürich weltweit vertreten. Zudem fungiert sie als amtliches Publikationsorgan aller deutschen Wertpapierbörsen. Sie ist Teil der WM Gruppe, die über den WM Datenservice unter anderem WKN und ISINs in Deutschland vergibt.

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Die Börsen-Zeitung, Deutschlands einzige Tageszeitung, die sich exklusiv dem Finanzsektor widmet, setzt den Purple Editor für die kanalübergreifende Inhaltserstellung sowie Purple Experience für die effiziente Gestaltung ihrer Website und News App inklusive E-Paper ein. Von Beginn an stand das Ziel fest: ein zukunftsorientiertes Setup, eine digital-first Produktion und ein nutzerfreundliches Frontend zu realisieren. Innerhalb eines ambitionierten Projektzeitraums von nur sechs Monaten wurde das gesamte Redaktionssystem ersetzt, eine neue App eingeführt, die Website grundlegend modernisiert und eine Vielzahl neuer digitaler Features integriert.

Die Herausforderung: Langsame Abläufe und ineffiziente Prozesse im Redaktionssystem

  • Grundlegende Erneuerung einer veralteten Systemlandschaft
  • Implementierung eines modernen digital-first Editors für die zentrale Inhaltserstellung
  • Ablösung zahlreicher manueller Prozesse in der Content Planung und Datenbearbeitung
  • Standardisierte Anbindungen an zentrale Partner wie Kordiam, Frisbii und CX Fusion von ppi Media
  • Erfüllung höchster Sicherheitsanforderungen der WM Gruppe

Die Börsen-Zeitung startete ihre digitale Transformation später als viele andere Verlage. Als Lutz Knappmann, Verlagsleiter der Börsen-Zeitung, 2021 an Bord kam, existierte ein redaktionelles Nachrichtenportal erst seit knapp einem Jahr. Zuvor gab es zwar eine Website, doch diese ermöglichte lediglich den Abruf einzelner Artikel und Zugriff auf eine Reihe von Datenbanken.

Die bestehende Systemlandschaft war ursprünglich für Print konzipiert und wurde später um digitale Funktionen ergänzt. Diese konnte jedoch viele grundlegende Anforderungen für digitales Publizieren nicht erfüllen. Die Flexibilität des Systems war stark eingeschränkt – selbst für grundlegende Änderungen wie das Anlegen eines neuen Ressorts oder einer Themenseite musste der alte externe Dienstleister beauftragt werden. Zudem liefen viele Prozesse wie die Content Planung noch über E-Mail und Excel-Tabellen.

"Diese veraltete, monolithische Systemlandschaft verdeutlichte, dass unsere Workflows den Anforderungen des modernen digitalen Journalismus nicht mehr gerecht wurden. Es herrschte ein enormer Mehraufwand, der uns in unserer Flexibilität und Schnelligkeit massiv einschränkte. Es war offensichtlich, dass wir einen grundlegenden Wandel brauchten, um effizient und zukunftssicher arbeiten zu können."

Lutz Knappmann, Verlagsleiter bei der Börsen-Zeitung

Nach sorgfältiger Abwägung entschied sich die Börsen-Zeitung für einen kompletten Neuanfang statt einer schrittweisen Erweiterung des bestehenden Systems. Besonders wichtig waren ein modernes, digitales Storytelling mit einfacher Integration von Tweets, Videos und Bildern sowie eine benutzerfreundliche Oberfläche mit klarem Digitalfokus. Zudem sollte der neue Workflow ohne separate Kanalkopien auskommen und stattdessen auf einem Master-Dokument-Ansatz basieren, bei dem Print nachgelagert ist.

Die Lösung: Digitaler Neuanfang mit Purple als neue Gesamtlösung

  • Implementierung des Purple headless CMS mit einem Master-Dokument für jeden Beitrag
  • Einführung von Purple als zentralen Editor für alle Kanäle
  • Bereitstellung der News- und E-Paper-Bereiche über Purple Experience
  • Integration von Purple Wires für automatisierte Ticker-Meldungen
  • Umsetzung von ISIN-basierten Unternehmensseiten als Individualentwicklung

Die Börsen-Zeitung entschied sich im engen Austausch mit der Beratungsagentur Core SE für ein umfassendes Setup mit Purple als zentralem CMS, Kordiam als Planungstool und CX Fusion von ppi Media für den Printteil. Die Entscheidung für das Headless-System von Purple ermöglichte einen klaren Digital-First-Ansatz mit einem einzigen Master-Dokument pro Beitrag.

Das umgesetzte Setup beinhaltet nahezu die ganze modulare Produktpalette von Purple: Dabei dient der Editor als zentrales System, während Purple Experience das Frontend für Web und App bereitstellt. Zusätzlich wird Purple Wires zur automatisierten Einspielung von Ticker-Meldungen genutzt. Außerdem ermöglicht das Curator-Feature eine strukturierte und eigenständige Gestaltung der wichtigen Startseite – ganz ohne Entwicklereinsatz.

"Wir haben uns entschlossen, einen radikalen Neuanfang zu wagen und unsere gesamte digitale Systemlandschaft neu aufzusetzen. Mit der Einführung eines einheitlichen Editors für alle Beiträge und eines zentralen Planungstools haben wir unseren bisherigen, unflexiblen Workflow grundlegend neu ausgerichtet", berichtet Knappmann.

Besondere Aufmerksamkeit wurde auch auf spezifische Funktionen für die Finanzbranche gelegt. So wurde eine leistungsstarke Unternehmenssuche inklusive relevanter Berichterstattung, Aktienkurse, Marktdaten und einem "Termine des Tages"-Bereich entwickelt. Die Integration der ISIN-Erkennung ermöglichtes, bei Unternehmensberichten automatisch die entsprechende Wertpapiernummer zu matchen und so relevante Kursinformationen einzubinden – ein für den Finanzsektor wertvolles Feature.

Das Projekt wurde unter einem straffen Zeitplan realisiert, da die Börsen-Zeitung zeitnah live gehen wollte. So wurde die neue News-App innerhalb von drei Monaten umgesetzt, gefolgt vom großen Relaunch der gesamten Systemlandschaft inklusive des Nachrichtenportals innerhalb von sechs Monaten – eine beachtliche Leistung angesichts des Umfangs der Transformation.

Eine weitere Herausforderung stellten die hohen Sicherheitsanforderungen dar, da die Börsen-Zeitung als Teil der WM Gruppe, die Finanzunternehmen mit sensiblen Daten versorgt, strengen Sicherheitsrichtlinien unterliegt. Dies spiegelte sich in speziellen Firewalls und Zugriffsregelungen wider.

Das Ergebnis: Effizienzsteigerung und gesteigerte Abonnentenzahlen

Der Wechsel zur neuen Systemlandschaft hat die digitale Transformation der Börsen-Zeitung entscheidend vorangetrieben. Der Verlag konnte seine Projektziele erreichen und mit der konsequenten Digital-First-Strategie eine hervorragende technische Grundlage schaffen.

"Der Wechsel zu Purple hat unsere redaktionellen Workflows nicht nur effizienter, sondern auch wesentlich flexibler gemacht. Wir sparen täglich schon allein dadurch erheblich Zeit und Aufwände, weil wir eine Vielzahl manueller Prozesse in der neuen Systemlandschaft nun einheitlich und digital umsetzen können."

Lutz Knappmann, Verlagsleiter bei der Börsen-Zeitung

Weitere signifikante Verbesserungen umfassen die deutlich frühere Verfügbarkeit des E-Papers sowie die Integration eines modernen Trackings, das die Arbeit mit Echtzeit-Daten ermöglicht – eine Funktionalität, die im alten System undenkbar war. Der Erfolg zeigt sich im Wachstum der Digitalabonnements: Mittlerweile hat die Börsen-Zeitung mehr Digital- als Print-Abos – vor anderthalb Jahren war das Verhältnis noch umgekehrt. Auch Reichweite und Sichtbarkeit wachsen.

"Wir haben spät mit der Digitalisierung begonnen und dann alles in hohem Tempo nachgeholt, um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Jetzt können wir uns endlich voll auf unsere inhaltliche Weiterentwicklung konzentrieren", erläutert Knappmann. "Die Börsen-Zeitung ist durch Purple auf dem Weg in die digitale Zukunft. Sehr vieles haben wir verändert und modernisiert – technisch, strukturell und inhaltlich. Damit haben wir die Grundlage geschaffen, unsere redaktionellen Inhalte, unsere Produkte und unser Geschäftsmodell konsequent und mit klarem Digital-Fokus weiterzuentwickeln und auszubauen”, ergänzt Knappmann.

Der Ausblick: Zukunftsorientierte Weiterentwicklung für nachhaltiges Wachstum

Die Börsen-Zeitung arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer digitalenAngebote. Aktuell läuft die Integration einer neuen Paywall mit Upscore, die dynamische Paywall-Funktionen bietet und eine flexiblere Bündelung von Inhalten ermöglicht – ein weiterer Schritt weg vom starren "Abo oder frei"-Modell hin zu dynamischeren Optionen.

"Grundsätzlich ist das Thema KI für uns extrem relevant. Wir würden perspektivisch gern eine generative Archivsuche für unsere Abonnenten einführen. Außerdem wollen wir in Zukunft verstärkt repetitive Prozesse automatisieren und Features wie eine automatisch generierte Zusammenfassung bieten. Unsere Leserschaft ist sehr anspruchsvoll und arbeitet intensiv mit Daten, daher sehen wir hier großes Potenzial", blickt Knappmann auf die nächstenSchritte.

Zu den zukünftigen Plänen gehört auch die Ergänzung einer digitalen Ausgabe, die über das reine E-Paper-PDF hinausgeht. Auch am Layout der Webseite wird weitergearbeitet, um der strategischen Ausrichtung auf analytische und kontextualisierende Berichterstattung und der Bündelung von Beiträgen zu den relevantesten Schwerpunktthemen gerecht zu werden.

Success Stories

A Publisher Platform that Delights Customers

Motor Presse Stuttgart optimizes the digital reading experience for over 30 magazine titles with Purple

ZT Medien AG: How the Zofinger Tagblatt publishes digital content efficiently.

Swiss Regiomedia AG: 27 newspapers as e-paper in a multi-title app

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